In 8 Schritten zum perfekten Braut-Make-up

Es soll der schönste Tag des Lebens werden, von vorn bis hinten perfekt. Termin und Location stehen fest, das Hochzeitskleid ist gefunden, für die Frisur geht es zum Friseur. Fehlt noch das Make-up.

Am großen Tag soll alles perfekt laufen. Für das perfekte Braut Make-up sollten Ungeübte besser anderen überlassen.

Am großen Tag soll alles perfekt laufen. Für das perfekte Make-up sollten Ungeübte besser anderen überlassen.

Am großen Tag soll alles perfekt laufen. Für das perfekte Make-up sollten Ungeübte besser anderen überlassen.

Braut-Make-up – selber machen oder machen lassen?

Wenn auch unendlich viel Aufwand in die Vorbereitungen gesteckt wurde, beim Make-up überlegen viele Frauen, es selbst zu machen. Doch ist es sinnvoll, sich ausgerechnet an seinem wichtigsten Tag, an dem jeder aufgeregter ist als jemals zuvor, auf seine eigenen Fähigkeiten zu verlassen? Wer über wenig Schminkerfahrung verfügt, sollte das Braut-Make-up besser einer Fachperson überlassen. Allen anderen empfiehlt sich das vorherige Üben, damit am Tag der Hochzeit nichts schief geht.

I. Friseur

Viele Friseure haben auch kosmetisch ausgebildete Mitarbeiter und bieten nicht nur die Hochzeitsfrisur, sondern gleich das passende Make-up dazu an. Praktisch, denn so wird alles an einem Ort erledigt. Tolle Trendfrisuren aus den USA zeigt dieser YouTube-Kanal der renommierten Hairstylistin Lati Truong.

II. Kosmetikerin

Auch der Kosmetiksalon übernimmt das Schminken für den großen Tag. Vielleicht liegt sogar einer in der Nähe des Friseurs, sodass der Weg nicht allzu weit ist. Viele Salons sind weit im Voraus ausgebucht. Eine rechtzeitige Terminvereinbarung ist deshalb wichtig.

III. Selber machen

In der Kosmetik geübte Damen können das Make-up auch selbst übernehmen. Da es sich aber deutlich vom Alltags-Make-up unterscheidet, sollten sie sich zuvor beraten lassen. Es darf nicht zu üppig sein und muss auf Kleid und Haar abgestimmt werden. Dafür sollten matte Farben verwendet werden, die kein Blitzlicht reflektieren. Wer sich unsicher ist, schaut auf der Webseite von Parfümerien mit Persönlichkeit. Dort sind neben Braut-Make-up Tipps privat geführte Parfümerien zu finden, die kostenlos beraten.

Braut-Make-up: Richtig schminken

Das Probeschminken vor dem Tag der Trauung ist ein Muss, denn nur so kann sich die Braut sicher sein, dass alles klappt. So lässt sich außerdem auch die Zeit besser einplanen, denn Fachleute der Kosmetik geben sehr unterschiedliche Zeitfenster für ein Braut-Make-up an. Wie lange es tatsächlich dauert, ist nur durch einen Testlauf einzuschätzen. Folgende Schminktipps geben eine hilfreiche Anleitung:

Schritt 1: Moisturizer

Moisturizer ist nichts anderes als eine Feuchtigkeitscreme, die vor jedem Auftragen eines Make-ups angewendet werden sollte. Fettige Cremes und Öle sollten dabei vermieden werden, denn diese Erschweren das anschließende Auftragen der Schminke. Grundsätzlich ist eine lange Haltbarkeit sinnvoll, um spätere Hautspannungen während der Feier vorzubeugen. Wasserfeste oder zumindest wasserresistente Produkte wie auch „langanhaltende Wirkungen“ oder „12-Stunden-Haltbarkeit“ sollten normalen Cremes vorgezogen werden. Wichtig ist auch, eine bereits bekannte Creme zu verwenden, denn kaum etwas ist schlimmer als eine Unverträglichkeit, deren verursachten Ausschläge sich erstmals während der Hochzeitsfeier zeigen.

Schritt 2: Concealer

Mit dem Concealer, der deutlich heller als der eigentliche Hautton ist, werden Augenringe, starke Rötungen und Hautunebenheiten abgedeckt. Dazu wird der Stift in kurzen Strichen angewendet und anschließend leicht eingeklopft bzw. leicht verwischt, um harte Übergänge abzumildern. Der Concealer ist im besten Fall ein bis zwei Nuancen heller als die folgende Foundation. Ist das nicht ausreichend, kann mit einem Corrector vorgearbeitet werden. Im Anschluss kann Puder zur Fixierung aufgetragen werden. Dieser sollte leicht gelbstichig sein, für sehr helle Haut eher Richtung Weiß.

Schritt 3: Foundation

Die Foundation wird in der Regel im ganzen Gesicht angewendet. Es ist aber auch möglich, sie nur auf einzelne Partien aufzutragen. Der richtige Farbton ist entscheidend. Verschwindet sie beim Ausprobieren scheinbar und ist kaum noch zu sehen, hat sie den perfekten Ton. Sind anschließend noch immer Rötungen und Pickel zu sehen, kann ein Abdeckstift helfen, der farblich perfekt auf die Foundation abgestimmt sein muss. Hals und Dekolleté werden ausgelassen, um Ränder zu vermeiden. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen fließenden Übergang zum Hals zu erreichen. Für ein tiefes Dekolleté hilft Bronzepuder, um dieses an die Gesichtsfarbe anzugleichen.

Schritt 4: Puder-Fixierung

Zum Schluss wird alles mit Puder fixiert, welcher sich am besten mit Pinseln oder Quaste verteilen lässt. Zunächst wird mit einem großen Pinsel und Puder in Foundationfarbton über Wangen und Stirn gestrichen. Mit einem kleineren Pinsel oder Puder, der eine Nuance heller ist, wird der Augenbereich über dem Concealer abgepudert. Vorsicht vor alten Pinseln. Wer einen alten Pinsel hervorkramt, wischt sich damit unter Umständen direkt die Bakterien in sein Gesicht.

Schritt 5: Augenbrauen

Die Augenbrauen – natürlich perfekt gezupft – werden mit einem Augenbrauenstift konturiert. Notfalls kann auch Lidschatten verwendet werden. Wichtig ist, den Farbton der Haare herauszufinden und einen Ton heller zu wählen, damit die Augenbrauen nicht angemalt aussehen.

Schritt 6: Augen-Make-up

brautmakeup-1Danach werden mit einem wasserfesten Eyeliner Konturen gezogen. Die Partie direkt unter den Augenbrauen wird mit hellem Lidschatten geschminkt. Hellhäutige Frauen können Weiß verwenden, Frauen mit dunklerem Teint wählen besser Creme- oder Vanillefarben. Die Lidfalte wird farbig betont. Welcher Farbton hierfür benutzt wird, ist abhängig von den Vorlieben der Braut. Im Anschluss können die Wimpern mit einer Wimpernzange bearbeitet und mit wasserfester Wimperntusche getuscht werden.

Schritt 7: Rouge

Mit Rouge wird das Gesicht konturiert, um es weniger angemalt erscheinen zu lassen. Hierzu wird Rouge in zwei verschiedenen Farntönen verwendet. Ein hellerer Hautton und ein Rotton. Wer denkt, dass Rouge nur die Wangenpartie betont, täuscht sich. Die richtige Anwendung zaubert Schatten herbei, die es vorher nicht gab oder durch das Make-up verdeckt worden sind. Auch eher ungünstige Gesichtsformen lassen sich so ausgleichen.

Schritt 8: Lippen

Für eine verbesserte Haltbarkeit werden die Lippen zunächst mit einem Konturenstift umrandet. An diesem kann der Lippenstift besser haften und verschmiert weniger. Freundinnen kräftiger Farben dürfen natürlich auch an ihrem großen Tag kräftige Rottöne tragen. Üblich sind aber dezentere Töne von Rosa, Pink und Pflaume. Für diejenigen, die ungern Lippenstift tragen, empfiehlt sich transparenten roten Lippenstift oder Lipgloss.

Auffallend schön ist es, wenn Lippenstift und Nagellack die gleiche Farbe haben – einer der Make-up-Trends 2015. Das setzt gepflegte Nägel voraus.

Geschminkt wird sich im Tageslicht oder im Schein einer sehr hellen Lampe.

Bilderquelle:
Bild 1: pixabay.com © staffordhills (CC0 1.0)
Bild 2: pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 1.0)



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