Nach der Hochzeit: Mit Ehekrisen richtig umgehen

Nicht immer ist es ein handfester Krach oder ein Betrug, der zur Ehekrise führt. Oftmals sind es scheinbare Nebensächlichkeiten und banale Ärgernisse, die eine Partnerschaft stören können. Doch Ehekrisen müssen nicht gleich das Ende einer Beziehung bedeuten: wenn man weiß, wie man damit umgeht.

Erste Ehekrise kommt oft schneller als man denkt

Natürlich denken Paare, während sie sich das Ja-Wort geben, nicht an Krisen in der zukünftigen Ehe und wenn doch, dann dass sie jede gemeinsam überstehen. Dieser Gedanke ist verständlich, wünscht sich doch jeder eine harmonische Beziehung. Leider kann es schneller kriseln als einem lieb ist. Manchmal rumort es bereits kurz nach der Hochzeit, wenn zum Beispiel vorher entstandene Erwartungen nicht erfüllt werden. Manch einer wünscht sich dann sogar den Ex zurück. Bei anderen Paaren hingegen dauert es die berühmten sieben Jahre, bis sich erste Risse bemerkbar machen. Andere haben erst nach Jahrzehnten mit den ersten handfesten Problemen zu kämpfen. Egal wann, sicher ist nur, dass jedes Paar mit Krisen konfrontiert wird. Lernt man den richtigen Umgang damit, dann müssen diese nicht zu einem Ende der Partnerschaft führen.

Tipps zum Umgang mit Ehekrisen

Fakt ist, nicht jede Krise in einer langjährigen Beziehung läuft gleich ab. Mal sind es Kleinigkeiten, die einen auf die Palme bringen können, mal ernsthafte Probleme. Doch jede strittige Phase kann man mit der Einhaltung einiger Regeln überstehen:

  • Kommt es kurz nach der Traumhochzeit zu einer Krise, sollte man diese nicht überbewerten. Oft geht es um Meinungsverschiedenheiten, bei denen beide Partner erst einmal ihre Rolle in der Ehe finden müssen.
  • Wichtig ist es, den Konflikt nicht um jeden Preis vermeiden zu wollen, sondern sich mit den Problemen auseinanderzusetzen. So schafft man eine solide Grundlage für eine andauernde Partnerschaft.
  • Nähe und Zweisamkeit –> verzichten Sie nicht darauf. Gerade wenn nach der Ehe auch noch Kinder ins Spiel kommen bleibt die Liebe oft auf der Strecke. Beide Ehepartner sind gestresst. Die Frau vom bewachen und versorgen der Kinder und der Mann von der Arbeit. Zeit bleibt hier nur spät Abends und dann ist man meistens zu erschöpft. Schaffen Sie sich bewusst Inseln der Freizeit. Informieren Sie sich im Sexratgeber von Freundin.de zum Thema Nähe und Zärtlichkeit.
  • Kommunikation ist alles. In jeder Situation sollte man offen und ehrlich seine Wünsche, Vorstellungen sowie Kritik (nicht verletzend) äußern. Wichtig: Nicht den Partner in den Fokus stellen, sondern sich selbst.

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    Bildquelle: © Jupiterimages/liqiudlibrary/Thinkstock

    So hat das Gegenüber nicht das Gefühl, an den Pranger gestellt zu werden. Und wer Probleme oder Missverständnisse früh anspricht, der hat eine gute Chance, diese erst gar nicht zu einer Krise werden zu lassen.

  • Kommunikation bedeutet nicht nur Verständigung, sondern aktives Miteinander. In vielen Partnerschaften wird nach Jahren oft nur noch das Nötigste kommuniziert, Tagesabläufe werden geplant, Termine gesetzt, Absprachen getroffen, aber es fehlt an qualitativ hochwertiger Verständigung. Diese darf man nicht aus den Augen verlieren. Denn nur so fühlt sich jeder Partner weiterhin als gleichwertiges Mitglied einer Ehe, dessen Probleme und Anregungen Gehör finden.

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