5 Tipps für eine kriselnde Ehe

Ein Mysterium für viele Menschen: eine langjährige intakte Ehe! Wie funktioniert das? Gibt es ein Patentrezept? Gewiss nicht, denn jede Ehe ist ein Unikat und nicht jedes Mittel lässt sich auf alle Ehepartner anwenden.

Doch es gibt einige Rahmenbedingungen die eine gute Ehe begünstigen. Hunderte von Ratgeber kursieren im Markt zum Thema Ehe, doch schlussendlich kommt es auf die Partizipation beider Ehepartner an. Wir haben nachfolgend die 5 Tipps, um deine Ehe zu retten, exemplarisch aufgelistet.
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  1. Zuhören
  2. Separate Freizeit
  3. Privatsphäre
  4. Regeln
  5. Offenheit

Beziehungskiller Nummer eins: Ignoranz oder die Unfähigkeit zuzuhören

Eine fundamentale Kompetenz für zwischenmenschliche Beziehungen ist das Zuhören und doch scheint dies für manche Menschen nur sehr schwer realisierbar zu sein. Hier gilt es sich selbst disziplinieren zu lernen und nach Möglichkeit aktiv zuzuhören. Aktives Zuhören heißt: Man soll die Aussagen des Sprechenden nicht werten und nicht durch Ratschläge unterbrechen.

Jedoch darf und sollte man sogar noch mal das verbalisierte Thema kurz zusammen fassen. Dies zeigt Interesse und zeigt Wertschätzung. Destruktive Verhaltensweisen sollte man gezielt abtrainieren und neue Kommunikationsfähigkeiten sollten erlernt werden.

Den Fixpunkt nicht nur auf den Partner setzen

Das Problem einer nicht positiv empfundenen Ehe kann auch auf ganz banale und einfache Dinge zurückführen, die sich jedoch summieren und zu einem Konfliktherd werden. Es kann schlicht und ergreifend an zu viel Nähe liegen. Eine ausgewogene Ehe lebt aus einer gesunden Mischung von Nähe und Distanz. Weder das eine noch das andere ist im Übermaß gut für eine Ehe.

Deshalb sollte man Dinge auch abseits vom Partner unternehmen können und einen Freundeskreis pflegen, um nicht nur mit dem Ehepartner über die Sorgen des Alltags reden zu können. Dies führt wiederum zu Sehnsucht nach dem Partner, wenn an ab und an sich auch distanziert und eigene Unternehmung in Angriff nimmt.

Sich abgrenzen können

Auch wenn an in der Ehe sich als Team im Alltag versteht, so sollte es nicht heißen, dass man zu Hause nicht das Recht auf kleine Rückzugspunkte hat. Oftmals ändert sich das Verhalten der Partner kurz nach der Hochzeit, wenn der Alltag eintritt. Aufgrund dessen sollte man auf genügend Platz achten, bzw. auf Räumlichkeiten zu Hause, die Platz für Privatsphäre lassen.

Ordnung ist das halbe Leben

Eine alte Binsenweisheit, die aber sich bis heute bewährt hat: Ordnung und Regeln! Oftmals fühlt man sich als Ehepartner ausgenutzt, weil man das Gefühl hat, man macht mehr als der Partner, was wiederum zu Vorwürfen führt. Deshalb sollte man Regeln für den Haushalt aufstellen, die man gemeinsam ausarbeitet, damit diese Missverständnisse im Keim erstickt werden.

Offenheit

Es ist wichtig die eigenen Gefühle zu äußern, denn ganz gleich wie lange man sich kennt: der Partner kann nicht in den Kopf schauen. Nicht selten entstehen Konflikte, weil man davon ausgeht, dass der eigenen Partner weiß, wie man zu einer bestimmten Situation steht. Doch das ist ein Trugschluss, der nur durch Offenheit und Kommunikation beseitigt werden kann.

Bildquelle: rico kühnel - Pixelio.de


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